Die Legende vom heiligen Sola

 

 

Zur Zeit großer Hitze und Trockenheit wanderte der hl Sola durch das Dorf Schernfeld und begegnete dort einer Frau, die im Tal Wasser aus der Altmühl geholt hatte. Er bat sie um einen Trunk für sich und seinen Esel.. „Das wäre nicht gescheit“, antwortete die Frau, „wenn ich dir das Wasser gäbe, so ich mit so viel Mühe von der Altmühl herauf auf den Berg getragen habe“. Sola ging weiter und kam nach Eberswang. Wieder traf er eine Frau, die er um Wasser bat. Sie gab es ihm. Da stieß der Heilige mit dem Stab auf den Boden, und es entsprang eine Quelle, die seitdem die Menschen labt. Gibt man aber einem Schernfelder zu trinken, so trocknet die Quelle aus, so dass sie mit Wallfahrten und Gelöbnissen wieder zum Sprudeln gebracht werden muss.

Nach Emmi Böck, Sagen und Legenden aus Eichstätt

 

 

 

Das Gemälde links befindet sich in einer Kapelle in Eberswang. Es zeigt den hl. Sola, der den Eberswangern predigt.